(HV). … ist der Sandtagebau im Süden Gambachs der Firma Quarzwerke angelegt. Kürzlich unternahm SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Brückel in Begleitung einiger Genossen einen Informationsbesuch bei der Werksleitung des kleinsten Ablegers des international agierenden Kölner Familienbetriebes. Produktionsmeister Holger Hachenburger erläuterte den Münzenberger Sozialdemokraten die künftigen Planungen in Sachen Ausdehnung des Abbaugebietes. Die 30 Personen starke Belegschaft des Traditionsbetriebes bedient mit der Kunstharzummantelung von Sandkörnern („Croning“) ein Nischensegment des heiß umkämpften Rohstoffmarktes. Michael Brückel erkundigte sich unter anderem auch nach der Bestandssicherheit der Arbeitsplätze. Laut Werksleitung, die sich vorsichtig optimistisch gab, sind künftig auch wieder Ausbildungsplätze vorgesehen. Aufgrund der umfangreichen Lagervorkommen ist der Sandabbau und die damit verbundenen Arbeitsplätze auf lange Zeit gesichert. Auch für Rekultivierungsmaßnahmen hat die Werksleitung der Gambacher Zweigstelle stets ein offenes Ohr. Für ihr diesbezügliches Engagement wurden die Quarzwerke unlängst mit dem Umweltpreis der OVAG ausgezeichnet. Daher trafen die jüngsten Überlegungen der Münzenberger SPD und Ihres Bürgermeisterkandidaten Michael Brückel in Sachen Reaktivierung des Gambacher „Ostersteins“ als Naherholungsbiet auch auf viel Interesse und Zustimmung.

