Nachrichten zum Thema Presse

„Perspektiven schaffen – gemeinsam gestalten“

(HV). Der SPD-Ortsverein Münzenberg hat in seiner Mitgliederversammlung im vergangenen November sein Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2031 beschlossen. Unter dem Leitmotiv „Wenn nicht WIR, wer dann?“ formuliert die SPD klare Ziele für eine soziale, gerechte und zukunftsfeste Entwicklung der Stadt und ihrer vier Stadtteile.

SPD Münzenberg stellt sich neu auf - Hagen Vetter Vorsitzender

Am vergangenen Freitag trafen sich die Münzenberger Sozialdemokraten im Gambacher Bürgerhaus zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Vorsitzende Gabi Sickel begrüßte zahlreiche Genossinnen und Genossen, darunter der Landtagsabgeordnete Matthias Körner, der den Wahlbezirk Wetterau I vertritt. Der Mittfünfziger ist seit 2024 Wetterauer Abgeordneter im Hessischen Landtag und grüßte die Anwesenden im Namen des Unterbezirks. Er gab einen kurzen Abriss zur politischen Lage und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die SPD insgesamt ihre wichtigen politischen Ziele besser den Menschen näherbringen kann, um wieder Wahlen gewinnen zu können. Da gelte es auch, in den sozialen Medien professionell präsenter zu werden. Dies Thema hat auch Bedeutung für jeden einzelnen Ortsverein in der Fläche. Er nahm zusammen mit der Vorsitzenden Gabi Sickel die Ehrung verdienter SPD-Mitglieder vor. So wurden Lothar Groß für 60(!) Jahre, Ursula Tatum für 40 Jahre , Dr. Annette Buß für 30 Jahre, Volker Mohr und Harry Prockl für 25 Jahre, Benedikt Kahnert für 20 Jahre sowie Norbert Schwab, Peter Hüttl und Markus Herrmann für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

SPD Münzenberg zu den Abfallgebühren: 'Noch mal nachrechnen!

Es war schon ein steiniger und "kurvenreicher" Weg, den die neue Abfallsatzung durch die Münzenberger Gremien nehmen musste. Nachdem der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises (AWB) durch seine "Flurbereinigung" neue technische und abrechnungstechnische Grundpfeiler in der Abfallentsorgung im Kreisgebiet vorgelegt hat, sind die beteiligten Kommunen (nicht alle machen mit) nun gehalten, ihre jeweiligen Abfallsatzungen neu auszurichten und durchzurechnen. Ein wesentliches Merkmal für die Haushaltungen im Entsorgungsgebiet ist die Abkehr vom bisherigen Wiegesystem zum einfachen Zählsystem der Leerungen. Da waren wir früher schon einmal. Das Wiegesystem wurde vor Jahren aus Gründen der verursachergenauesten Abrechnung eingeführt, ist heutzutage jedoch nur mit fast nicht mehr zu vertretendem finanziellen Aufwand (wenige Anbieter, teure Wiegefahrzeuge) aufrecht zu erhalten. Daher hat der AWB mit seiner "Flurbereinigung" in seinem Zuständigkeitsbereich eine breit gefächerte Ausschreibung der Abfallentsorgung vorgenommen, die für alle beteiligten Kommunen gelten soll.

Ein Licht im Fenster - SPD Münzenberg gedenkt der Reichspogromnacht

Am Münzenberger Marktbrunnen trafen sich Mitglieder der Münzenberger Sozialdemokraten sowie einige Interessierte aus der heimischem Bevölkerung, um mit einem Rundgang durch den alten Ortskern der Burgenstadt an die Geschehnisse der Reichspogromnacht 1938 zu gedenken. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Gabi Sickel und einer einleitenden Ansprache von Hagen Vetter bewegte sich die Gruppe mit Lichtern ausgestattet durch die alten Straßen. Zahlreiche Gespräche wurden während des Rundgangs geführt und manche Information zur näheren und weiteren Heimatgeschichte wurde gegeben. Am "Kulturhaus Alte Synagoge", dem vormaligen Gebetshaus einer großen jüdischen Gemeinde, fand die Veranstaltung ihren Abschluss. Sabine Vetter formulierte in wohl gesetzten Worten die Zeichen des Antisemitismus und Rassismus unserer Zeit und der sich daraus ergebenden Notwendigkeiten für die Gesellschaft. Johannes Hummel mahnte dazu, die Demokratie aktiv zu leben und zu verteidigen und nicht als selbstverständlich zu "konsumieren". Nach den bewegenden Worten verabschiedete die Vorsitzende alle Teilnehmer. Der Gedenk-Rundgang 2025 findet im Wechsel dann in Gambach statt. Alle haben erkannt: "Die Lichter der Demokratie und Vielfalt müssen heller denn je brennen...!

SPD vor Ort in Ober-Hörgern

Im Rahmen ihrer Besichtigungsreihe waren Mitglieder der Münzenberger SPD-Fraktion sowie des Magistrates dieses Mal vor Ort im kleinsten Münzenberger Stadtteil Ober-Hörgern. Kern der Besichtigungsreihe ist stets die Inaugenscheinnahme wichtiger und teils "neuralgischer" Punkte der örtlichen Infrastruktur. Dabei soll auch der interessierten Bevölkerung Gelegenheit gegeben werden, direkt mit den SPD-Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen. So waren es aktuell das neu entstandene Baugebiet "In den Kappesgärten" am Westrand des Stadtteils sowie die Überdachung des Terrassenteils am Dorfgemeinschaftshaus. Zentraler Punkt jedoch war die erst kürzlich sanierte "Weed", ein zentrales Wasserreservoir in Dörfern, das in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten der Versorgung und zu Reinigungszwecken diente. 

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