Stimmungsvolles Schlachtfest - SPD Münzenberg ehrt langjährige Weggefährten

Veröffentlicht am 24.01.2012 in Presse
 

(HV). Voll besetzt war der Saal des DGH Ober-Hörgern zum jüngsten Schlachtfest der Münzenberger SPD am vergangenen Sonntag. Zu dieser traditionellen Veranstaltung konnte SPD-Vorsitzender Manfred Tschertner neben zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Gönnern auch einige Polit-Prominenz begrüßen. So hatten neben Landrat Joachim Arnold und seinem Amtsvorgänger und OVAG-Chef Rolf Gnadl auch die Wetterauer Kreistagsvorsitzende Stephanie Becker-Bösch, der stv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Wetterauer Kreistag, Karl-Heinz Schneider, sowie der Butzbacher Stadtverordnetenvorsteher Dr. Matthias Görlach und Willi Görlach als ehem. Europaabgeordneter den Weg nach Ober-Hörgern gefunden.

Bevor die herrlich duftenden Schlachtfest-Speisen aufgetragen wurden, betrachteten Karl-Heinz Schneider und Landrat Joachim Arnold sehr kritisch die politische Lage auf Kreis-, Land- und Bundesebene. Themen wie Kinderbetreuung "U3", Doppelhaushalt, Flughafenausbau, kommunaler Finanzausgleich und natürlich Amt und Person des Bundespräsidenten wurden in launigen Worten unter kräftigem Applaus der Anwesenden aus SPD-Sicht analysiert. Nach der "politischen Pflicht" ließen sich alle die würzige "Metzelsupp" und das exzellente "Wellfleisch" mit Kartoffeln, Sauerkraut und den obligatorischen "Mirch" schmecken. Groß war das Lob vom Vorsitzenden Tschertner an die Schlacht-, Küchen- und Theken-Mannschaft unter der Regie von Horst Metzger. Das Auditorium bestätigte die Leistungen der Helferinnen und Helfer mit tosendem Beifall.

Um die Wartezeit zwischen der Metzelsuppe und dem später aufgetragenen Wellfleisch abzukürzen, nutzte Ortsvereinsvorsitzende Manfred Tschertner, assistiert von Landrat Joachim Arnold in seiner Funktion als UB-Vorsitzender, um verdiente SPD-Mitglieder zu ehren. Erich Düringer aus Ober-Hörgern und der Gambacher Harry Wojtkowiak erhielten unter herzlichen Beifall aller Nadel und Urkunde zur 40-jährigen SPD-Mitgliedschaft. Gleiches erhielten für 25 Jahre Vereinstreue Angela Weckmann-Müller (Gambach) und Matthias Müller (Trais).

Nach dem Essen ging es an die berühmte Wursttombola, bei der es bekanntlich keine Verlierer gibt. Preßkopf, Bratwürstchen, Blut- und Rotwurst fanden unter witzigen Losnamen ihre dankbaren Abnehmer. Norbert Weisel unterhielt indessen das Publikum mit lustigen Anekdoten und Gedichten aus vergangenen Zeiten und hatte die Lacher auf seiner Seite. Den Schluss der Veranstaltung bildete die amerikanische Versteigerung des "Günthers", den berüchtigten Schwartemagen. Heiße Bieterkämpfe entbrannten, als die Zeit der Stoppuhr ablief und Sabine Vetter hatte letztlich die Nase vorne und konnte das gute Stück ihr eigen nennen. Noch einige Stunden blieben die Anwesenden in der SPD-Familie zusammen, um gutgelaunt den Heimweg anzutreten.

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