Allgemein
Nach 62 (!) Jahren unermüdlicher politischer Arbeit in den verschiedensten Gremien auf verschiedensten Ebenen erklärte Karl-Heinz Schneider an der Mitgliederversammlung sein Ausscheiden aus verantwortlicher Position bei der SPD Münzenberg. Die Mitglieder applaudierten und erhoben sich respektvoll und Vorsitzender Hagen Vetter überreichte ein Präsent.
(HV): Zu ihrer regulären Mitgliederversammlung trafen sich jüngst die Münzenberger Sozialdemokraten im Gambacher Bürgerhaus. Vorsitzender Hagen Vetter begrüßte alle Anwesenden und gedachte der verstorbenen Mitglieder Wolfgang Stückrath und Horst Vetter. Danach berichteten er selbst, Kreistagsmitglied Rudi Haas und Fraktionsvorsitzender Norbert Schwab aus den Gremien Vorstand, Kreistag und Fraktion. Schwerpunkt waren die Verabschiedung des Wahlprogramms 2026-2031, die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Initiativen aus Stadt und Kreis. Während in der Stadt Münzenberg die Aktualisierungen der Wasser- und Abwassersattzungen sowie die Anpassung der Grundsteuer und die Abfallsatzung sowie die Einrichtung einer PV-Anlage am Gambacher Kreuz und die Neugestaltung der Ober-Hörgerner Weed ebenso Themen der abgelaufenen Legislatur waren wie die Projekte Ausbau Burgweg, KITA-Außenstelle Spitalstraße 5 sowie der An- und Umbau des Kulturhauses und die Neugestaltung der Wetterschleife in Trais, so waren es auf Kreisebene der 4-gleisige Ausbau der S-Bahnstrecke 6 von Frankfurt nach Friedberg und insbesondere die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Karl-Heinz Heinrich (50 Jahre), Sabine Vetter (30 Jahre), Andrea Trivilino (20 Jahre). Für ihre ehrenamtliche Arbeit in der abgelaufenen Legislatur in den Gremien erhielten Sabine Vetter und Rudi Haas ein Präsent. Ein besonderer Applaus erhielt neben einer Anerkennung auch Karl-Heinz Schneider, der als "SPD-Urgestein" nach nunmehr 62(!) Jahren keine verantwortliche Funktion mehr innerhalb der SPD wahrnehmen möchte und sich aus dem aktiven Polit-Geschäft in Münzenberg zurückziehen möchte. Sabine Vetter berichtete als Kassenwartin über die Finanzen des Ortsvereins, deren Ordnungsmäßigkeit und soliden Bestand von Kassenprüfer Carsten Bolz bestätigt wurde, die folgende Entlastung des Vorstandes war demnach reine Formsache.
Kritisch diskutiert wurde das Ergebnis der jüngsten Kommunalwahl. Die SPD Münzenberg ist im Vergleich zu Bundes- und Landesergebnissen noch glimpflich davongekommen und die Nummer 2 hinter der CDU in Münzenberg. es wurde festgestellt, dass die Mitgliederschaft verjüngt und die Nutzung digitaler Medien forciert werden muss. Das Projekt "Münzenberg 4.0" wird nach erfolgreichem Beginn seine Fortsetzung finden. Der Vorstand wurde aufgefordert, entsprechende Initiativen in vorgenanntem Sinne zu ergreifen. Vorsitzender Hagen Vetter erläuterte den Mitgliedern zudem die Grundzüge der mit der CDU Münzenberg abgeschlossenen "Kooperation 2026-2031", die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bei Großprojekten oder Entscheidungen mit grundlegender Bedeutung regelt.
(HV). Zu ihrer ersten Sitzung in der neuen Legislaturperiode 2026-2031 traf sich die Fraktion und die Magistratsmitglieder der SPD Münzenberg im neuen Sitzungsraum in der Stadtverwaltung Münzenberg. Im Rahmen des Ausbaus des Verwaltungsgebäudes befindet sich im Dachgeschoss eine neuer Sitzungsraum mit moderner Präsentationstechnik, der den Gremien der Stadt zur Verfügung steht. Es tagten v.l.: Hagen Vetter, Matthias Müller, Andrea, Carsten Bolz und Wolfgang Fitzthum (beide Magistrat), Patrick Dallmann (Fraktionsvorsitzender), Alexander Müller, Manfred Tschertner und Peter Hüttl."
Der CDU Stadtverband Münzenberg und der SPD Ortsverein Münzenberg haben sich auf eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung für die Legislaturperiode 2026–2031 verständigt. Beide Vorstände und Fraktionen setzen damit bewusst auf eine verlässliche, offene und lösungsorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt Münzenberg.
Im Mittelpunkt der Kooperation steht das klare Ziel, Münzenberg nachhaltig weiterzuentwickeln und die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger spürbar zu verbessern. Dabei verbinden CDU und SPD eine sachorientierte Politik mit dem Anspruch, zentrale Zukunftsthemen aktiv und gemeinsam zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf einer modernen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Dazu gehören die gezielte Innenentwicklung, die Stärkung von Wohnen und Gewerbe sowie Maßnahmen gegen Leerstand und zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Gleichzeitig sollen die Rahmenbedingungen für eine verlässliche ärztliche und zahnärztliche Versorgung weiter verbessert werden.
Auch die Infrastruktur steht im Zentrum der Zusammenarbeit: Straßen, Energieversorgung und insbesondere die Digitalisierung sollen konsequent weiterentwickelt werden. Ziel ist eine leistungsfähige, bürgernahe Verwaltung mit digitalen Angeboten, die den Alltag der Menschen erleichtern und Verwaltungsprozesse effizienter machen. Ein klares Bekenntnis geben beide Partner zur Sicherung der Daseinsvorsorge ab. Die Trinkwassereigenversorgung soll erhalten und langfristig abgesichert werden. Gleichzeitig wird die Qualität der Wasser- und Abwasserinfrastruktur weiter verbessert, um auch künftig eine verlässliche Versorgung zu gewährleisten.
Im Bereich Sicherheit und Gefahrenabwehr sollen bestehende Konzepte konsequent fortgeschrieben und an neue Herausforderungen angepasst werden. Dazu zählen unter anderem moderne Gefahrenabwehrpläne sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Finanzpolitisch setzen CDU und SPD auf Stabilität und Verantwortung. Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt, der nachhaltige Investitionen ermöglicht und gleichzeitig die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt im Blick behält. Transparenz und ein effizienter Mitteleinsatz stehen dabei im Vordergrund.
Darüber hinaus stärken die Kooperationspartner Bildung, Betreuung und soziale Angebote, fördern das Ehrenamt sowie das Vereins- und Kulturleben und setzen sich für eine starke lokale Wirtschaft ein. Die Zusammenarbeit ist bewusst offen gestaltet: Beide Fraktionen behalten ihre politische Eigenständigkeit und können weiterhin eigene Initiativen einbringen. Gleichzeitig setzen sie auf regelmäßige Abstimmungen, einen engen Austausch der Fraktionsführungen sowie eine jährliche gemeinsame Klausur, um zentrale Themen strategisch weiterzuentwickeln.
Jonas Vogler, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes, erklärt: „Diese Kooperation steht für Verlässlichkeit und klare gemeinsame Ziele. Wir wollen Münzenberg aktiv gestalten, vorhandene Stärken ausbauen und gleichzeitig neue Impulse setzen – insbesondere bei den Themen Stadtentwicklung, Digitalisierung und Versorgungssicherheit.
Hagen Vetter, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ergänzt: „Uns war wichtig, eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu vereinbaren, die sowohl gemeinsame Projekte ermöglicht als auch Raum für unterschiedliche Positionen lässt. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir eine stabile Grundlage für gute Entscheidungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.“
„Wir verbinden Verlässlichkeit mit Offenheit – und schaffen damit die Grundlage für eine stabile und gleichzeitig zukunftsgerichtete Kommunalpolitik“, erklären beide Vorsitzenden abschließend. „Unser gemeinsames Ziel ist klar: Münzenberg aktiv gestalten und für die Zukunft gut aufstellen.“