(HV). Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind seit jeher die Grundwerte der Sozialdemokratie – und sie bilden auch die Leitlinien für die Politik der SPD Münzenberg. Die Sozialdemokraten setzen sich für eine Stadt ein, die sozial ausgewogen, wirtschaftlich stark und gleichzeitig lebenswert für alle Generationen ist.
„Unsere Stadt soll nicht nur ein Ort zum Wohnen sein, sondern eine echte Heimat – wohnenswert, liebenswert und voller Möglichkeiten“, betonen die Sozialdemokraten. Dazu gehört für die SPD Münzenberg eine verlässliche medizinische Daseinsvorsorge, ein funktionierender Brandschutz sowie eine Infrastruktur, die Sicherheit und Lebensqualität gleichermaßen gewährleistet.
Ein besonderes Augenmerk legt die SPD auf den Erhalt der Umwelt. Natur soll nicht nur geschützt, sondern auch erlebbar und erfahrbar bleiben. Deshalb setzen sich die Sozialdemokraten für einen sanften Tourismus ein, der die Schönheit der Landschaft bewahrt und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet. Ebenso wichtig ist eine starke lokale Wirtschaft. Die SPD Münzenberg steht für die Förderung von Arbeitsplätzen, die Stärkung des heimischen Gewerbes und attraktive Bedingungen für Unternehmen vor Ort. „Eine lebendige Stadt braucht wirtschaftliche Perspektiven und sichere Arbeitsplätze“, heißt es aus den Reihen der SPD.
Gleichzeitig soll Münzenberg Raum für Freizeit, Begegnung und Gemeinschaftbieten. Die Pflege von Heimat und Tradition gehört ebenso dazu wie eine moderne Stadtentwicklung. Verkehrsberuhigte Bereiche, attraktive Ortskerne und Orte der Begegnung sollen dazu beitragen, dass sich Menschen hier gerne aufhalten.
„Wir wollen eine Stadt gestalten, die traditionsbewusst ist und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt“, erklärt die SPD Münzenberg. Das Ziel sei eine Kommune, in der soziale Verantwortung, wirtschaftliche Stärke und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Hand in Hand gehen. Mit diesem Anspruch arbeitet die SPD Münzenberg daran, die Stadt auch künftig zu einem Ort zu machen, der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität im Alltag erlebbar macht – für alle Bürgerinnen und Bürger. Da alles zu bekommen, dafür besteht am Wahlsonntag eine hervorragende Chance!"
(HV). Deutliche Worte fand die SPD Münzenberg in der Stadtverordnetenversammlung am 4. März zur Zukunft der Münzenberger Sporthalle. Für die Sozialdemokraten steht fest: Eine Umwandlung der Halle in eine Mehrzweckhalle kommt nicht infrage, wenn dadurch Trainings- und Spielzeiten für Vereine und Schulen weiter eingeschränkt werden.
„Wir stehen klar an der Seite unserer Sportvereine und des Schulsports“, betont die SPD. Natürlich sei es sinnvoll, die Sporthalle zukunftsfähig zu machen und notwendige Sanierungen anzugehen. „Wenn etwas modernisiert werden muss, dann muss es gemacht werden – aber nicht auf Kosten der Kinder, Jugendlichen und Ehrenamtlichen, die die Halle heute schon intensiv nutzen.“
Schon jetzt sei die Hallensituation angespannt. Die vorhandenen Zeiten reichten vielerorts kaum aus, um Trainingsbetrieb und Spiele vernünftig zu organisieren. Besonders deutlich werde das im Jugendbereich: „Wenn zwölf E-Jugendliche oder fünfzehn C-Jugendliche trainieren und nicht einmal ein Spiel auf zwei Tore möglich ist, zeigt das, wie knapp die Kapazitäten bereits heute sind.“
Eine Umwandlung in eine Mehrzweckhalle würde nach Ansicht der SPD zwangsläufig dazu führen, dass Zeiten für sportliche Nutzung weiter reduziert werden – etwa zugunsten von Veranstaltungen oder Vermietungen. „Feiern und Veranstaltungen sind wichtig für das gesellschaftliche Leben, aber dafür gibt es in Münzenberg und seinen Stadtteilen bereits ausreichend Räume“, stellt die SPD klar.
Kritisch sehen die Sozialdemokraten auch den geplanten Prüfantrag, der mit Kosten von rund 15.000 bis 30.000 Euro verbunden wäre. „Am Ende könnte daraus ein finanzieller und politischer Zugzwang entstehen, die Halle stärker kommerziell zu nutzen – und genau das würde zu Lasten der Vereine und der Schulkinder gehen.“
Mit Blick auf entsprechende Darstellungen in politischen Flyern stellt die SPD fest: „So sieht keine echte Unterstützung für Vereine aus. Wer den Sport stärken will, darf ihm nicht die ohnehin knappen Hallenzeiten nehmen.“
Für die SPD Münzenberg ist daher klar: Die Sporthalle muss in erster Linie Sporthalle bleiben – für den Handball, für den Schulsport und für die vielen weiteren Vereine aus allen vier Stadtteilen.
„Stark in allen vier Stadtteilen. Für Dich. Für Münzenberg.“
(HV). Die Kläranlage Gambach ist ein zentraler Baustein der kommunalen Infrastruktur und sorgt täglich dafür, dass Abwasser aus Haushalten und Gewerbe des größten Münzenberger Stadtteils umweltgerecht gereinigt wird. Kürzlich stattete eine Delegation der Münzenberger SPD der Kläranlage Gambach einen Informationsbesuch ab. Der Leiter der Anlage, Nils Brucker, erläuterte den Kommunalpolitikerinnen und -politiker Daten und Fakten der Anlage. Dabei beantwortete er Fragen aus der Runde, an der auch der SPD-Kreistagsabgeordneter Rudi Haas teilnahm. Ihn interessierte besonders die Auswirkungen der Salzfracht aus den vielen privaten Enthärtungsanlagen angesichts der außerordentlich hohen Härtegrade des Gambacher Wassers.
Die Anlage ist auf eine Ausbaugröße von 4.250 Einwohnergleichwerten (EW) ausgelegt. Dieser Wert beschreibt nicht die tatsächliche Einwohnerzahl, sondern fasst die Abwassermenge aus Haushalten sowie aus gewerblichen und industriellen Betrieben in einer vergleichbaren Größe zusammen. Pro Jahr werden in der Anlage rund 350.000 Kubikmeter Abwasser behandelt. Dabei arbeitet die moderne Reinigungstechnik äußerst effektiv: 99 Prozent der organischen Stoffe, 94 Prozent des Stickstoffs und 92 Prozent des Phosphats werden aus dem Abwasser entfernt, bevor das gereinigte Wasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Der Betrieb der Anlage erfolgt energieeffizient. Der gesamte Stromverbrauch inklusive des angeschlossenen Pumpwerks liegt bei rund 150.000 Kilowattstunden pro Jahr.
Auch bei der Behandlung der anfallenden Reststoffe wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Jährlich entstehen etwa 300 Tonnen Klärschlamm, die nach entsprechender Behandlung landwirtschaftlich verwertet werden können. Der Reinigungsprozess erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst wird das Abwasser in der mechanischen Reinigung durch Rechen und Sandfang von groben Bestandteilen befreit. Anschließend folgt die biologische Reinigung, bei der Mikroorganismen im sogenannten intermittierenden Belebtschlammverfahren – also mit wechselnden Belüftungszyklen – die gelösten Schadstoffe abbauen. Ein Nachklärbecken trennt danach das gereinigte Wasser vom Belebtschlamm. Zusätzlich sorgt eine chemische Phosphatfällung dafür, dass auch Phosphorverbindungen zuverlässig entfernt werden.
Der verbleibende Schlamm wird anschließend weiterbehandelt: Zunächst erfolgt eine statische Eindickung, bevor die Entwässerung durch eine externe Fachfirma durchgeführt wird. Danach kann der Klärschlamm als Nährstoffträger in der Landwirtschaft genutzt werden. Mit diesem mehrstufigen Verfahren leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Gewässern, Umwelt und Ressourcen und stellt sicher, dass das Abwasser zuverlässig und nach modernen Standards gereinigt wird.
Wichtige Erkenntnisse des Besuchs sind, dass einerseits Feuchtigkeitstücher nichts in der Toilette verloren haben und in den Restmüll gehören sowie, dass die Anlage ihre Kapazitätsgrenze angesichts der Einwohnerzahl Gambachs bald erreicht hat. Kommen weitere Einwohner durch Umschluss anderer oder fremder Stadtteile hinzu, muss die Anlage gebäude- und verfahrenstechnisch erweitert werden. Ein Weiteres ist, dass die Salzfracht aus den vielen privaten Enthärtungsanlagen die Anlage in ihrer Funktionstüchtigkeit zwar nicht wesentlich beeinträchtigen, aber mit Sicherheit nicht gut für das Wasser als wichtigste Ressource der menschlichen Existenz ist. Daher sahen sich die Münzenberger Sozialdemokraten in ihrer jahrzehntealten Idee einer zentralen Wasseraufbereitung (Enthärtung) wiederum bestätigt!
Hartes Trinkwasser ist in Münzenberg – besonders in Gambach und Ober-Hörgern – seit Jahren ein Thema. Mehr Kalk bedeutet höhere Energiekosten, mehr Wartung und unnötige Umweltbelastung.
???? Bereits 2001 setzte sich die SPD Münzenberg für eine stark geförderte zentrale Wasserenthärtung ein. Der damalige Aufpreis? Gerade einmal 15 Cent pro 1.000 Liter. Dennoch wurde das Projekt durch massive Gegenkampagnen verhindert.
Heute ist klar:
Weniger Kalk heißt
✔️ geringere Nebenkosten für Familien
✔️ längere Lebensdauer von Geräten
✔️ weniger Reinigungsmittel
✔️ Schutz kommunaler Gebäude
✔️ mehr Nachhaltigkeit
Für uns gilt: Trinkwasser ist Daseinsvorsorge. Große Infrastrukturfragen gehören transparent diskutiert – mit Fakten statt Schlagworten.
Die Idee ist nicht neu. Aber sie ist richtig.
Für eine moderne, nachhaltige und sozial gerechte Wasserversorgung in Münzenberg. ????
(HV). Kürzlich war eine Delegation der Münzenberger Sozialdemokraten zu Gast bei der Jörg Becker Haustechnik GmbH. Dieser gut aufgestellte Betrieb am Westrand des östlichsten Münzenberger Stadtteils steht für moderne, zuverlässige und zukunftsorientierte Gebäudetechnik. Als kompetenter Fachbetrieb mit 62 Mitarbeitern vereint das Unternehmen handwerkliche Präzision mit innovativen technischen Lösungen und bietet seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum rund um zeitgemäße Haustechnik. Ob Heizungs-, Sanitär-, Klima- oder Lüftungstechnik – Becker Haustechnik begleitet Projekte von der individuellen Planung über die fachgerechte Umsetzung bis hin zur langfristigen Betreuung und Wartung der Anlagen. Dabei stehen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ebenso im Fokus wie Komfort und Betriebssicherheit. Mit einem erfahrenen Team, hoher Serviceorientierung und dem Anspruch an Qualität versteht sich das Unternehmen als verlässlicher Partner für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Becker Haustechnik setzt auf maßgeschneiderte Lösungen, persönliche Beratung und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Realisierung. Firmenchef Jörg Becker beschrieb den Kommunalpolitikern in einer rund zweistündigen Betriebsbesichtigung die Herausforderungen des Handwerks insgesamt und speziell im Segment Lüftungstechnik. Dabei betonter er sein Geschäftsfeld der größeren Anlagen in Krankenhäusern, Verwaltungen und Betrieben. Private Hausanlagen seien weniger das Tätigkeitsfeld, das sich mittlerweile auf das ganze Bundesgebiet erstreckt, aber den Schwerpunkt in Hessen hat. Das Unternehmen wird sich in absehbarer Zeit vergrößern, da Lagerhaltung und Betriebsabläufe weiter optimiert werden sollen."