(HV). Deutliche Worte fand die SPD Münzenberg in der Stadtverordnetenversammlung am 4. März zur Zukunft der Münzenberger Sporthalle. Für die Sozialdemokraten steht fest: Eine Umwandlung der Halle in eine Mehrzweckhalle kommt nicht infrage, wenn dadurch Trainings- und Spielzeiten für Vereine und Schulen weiter eingeschränkt werden.
„Wir stehen klar an der Seite unserer Sportvereine und des Schulsports“, betont die SPD. Natürlich sei es sinnvoll, die Sporthalle zukunftsfähig zu machen und notwendige Sanierungen anzugehen. „Wenn etwas modernisiert werden muss, dann muss es gemacht werden – aber nicht auf Kosten der Kinder, Jugendlichen und Ehrenamtlichen, die die Halle heute schon intensiv nutzen.“
Schon jetzt sei die Hallensituation angespannt. Die vorhandenen Zeiten reichten vielerorts kaum aus, um Trainingsbetrieb und Spiele vernünftig zu organisieren. Besonders deutlich werde das im Jugendbereich: „Wenn zwölf E-Jugendliche oder fünfzehn C-Jugendliche trainieren und nicht einmal ein Spiel auf zwei Tore möglich ist, zeigt das, wie knapp die Kapazitäten bereits heute sind.“
Eine Umwandlung in eine Mehrzweckhalle würde nach Ansicht der SPD zwangsläufig dazu führen, dass Zeiten für sportliche Nutzung weiter reduziert werden – etwa zugunsten von Veranstaltungen oder Vermietungen. „Feiern und Veranstaltungen sind wichtig für das gesellschaftliche Leben, aber dafür gibt es in Münzenberg und seinen Stadtteilen bereits ausreichend Räume“, stellt die SPD klar.
Kritisch sehen die Sozialdemokraten auch den geplanten Prüfantrag, der mit Kosten von rund 15.000 bis 30.000 Euro verbunden wäre. „Am Ende könnte daraus ein finanzieller und politischer Zugzwang entstehen, die Halle stärker kommerziell zu nutzen – und genau das würde zu Lasten der Vereine und der Schulkinder gehen.“
Mit Blick auf entsprechende Darstellungen in politischen Flyern stellt die SPD fest: „So sieht keine echte Unterstützung für Vereine aus. Wer den Sport stärken will, darf ihm nicht die ohnehin knappen Hallenzeiten nehmen.“
Für die SPD Münzenberg ist daher klar: Die Sporthalle muss in erster Linie Sporthalle bleiben – für den Handball, für den Schulsport und für die vielen weiteren Vereine aus allen vier Stadtteilen.
„Stark in allen vier Stadtteilen. Für Dich. Für Münzenberg.“
(HV). Die Kläranlage Gambach ist ein zentraler Baustein der kommunalen Infrastruktur und sorgt täglich dafür, dass Abwasser aus Haushalten und Gewerbe des größten Münzenberger Stadtteils umweltgerecht gereinigt wird. Kürzlich stattete eine Delegation der Münzenberger SPD der Kläranlage Gambach einen Informationsbesuch ab. Der Leiter der Anlage, Nils Brucker, erläuterte den Kommunalpolitikerinnen und -politiker Daten und Fakten der Anlage. Dabei beantwortete er Fragen aus der Runde, an der auch der SPD-Kreistagsabgeordneter Rudi Haas teilnahm. Ihn interessierte besonders die Auswirkungen der Salzfracht aus den vielen privaten Enthärtungsanlagen angesichts der außerordentlich hohen Härtegrade des Gambacher Wassers.
Die Anlage ist auf eine Ausbaugröße von 4.250 Einwohnergleichwerten (EW) ausgelegt. Dieser Wert beschreibt nicht die tatsächliche Einwohnerzahl, sondern fasst die Abwassermenge aus Haushalten sowie aus gewerblichen und industriellen Betrieben in einer vergleichbaren Größe zusammen. Pro Jahr werden in der Anlage rund 350.000 Kubikmeter Abwasser behandelt. Dabei arbeitet die moderne Reinigungstechnik äußerst effektiv: 99 Prozent der organischen Stoffe, 94 Prozent des Stickstoffs und 92 Prozent des Phosphats werden aus dem Abwasser entfernt, bevor das gereinigte Wasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Der Betrieb der Anlage erfolgt energieeffizient. Der gesamte Stromverbrauch inklusive des angeschlossenen Pumpwerks liegt bei rund 150.000 Kilowattstunden pro Jahr.
Auch bei der Behandlung der anfallenden Reststoffe wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Jährlich entstehen etwa 300 Tonnen Klärschlamm, die nach entsprechender Behandlung landwirtschaftlich verwertet werden können. Der Reinigungsprozess erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst wird das Abwasser in der mechanischen Reinigung durch Rechen und Sandfang von groben Bestandteilen befreit. Anschließend folgt die biologische Reinigung, bei der Mikroorganismen im sogenannten intermittierenden Belebtschlammverfahren – also mit wechselnden Belüftungszyklen – die gelösten Schadstoffe abbauen. Ein Nachklärbecken trennt danach das gereinigte Wasser vom Belebtschlamm. Zusätzlich sorgt eine chemische Phosphatfällung dafür, dass auch Phosphorverbindungen zuverlässig entfernt werden.
Der verbleibende Schlamm wird anschließend weiterbehandelt: Zunächst erfolgt eine statische Eindickung, bevor die Entwässerung durch eine externe Fachfirma durchgeführt wird. Danach kann der Klärschlamm als Nährstoffträger in der Landwirtschaft genutzt werden. Mit diesem mehrstufigen Verfahren leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Gewässern, Umwelt und Ressourcen und stellt sicher, dass das Abwasser zuverlässig und nach modernen Standards gereinigt wird.
Wichtige Erkenntnisse des Besuchs sind, dass einerseits Feuchtigkeitstücher nichts in der Toilette verloren haben und in den Restmüll gehören sowie, dass die Anlage ihre Kapazitätsgrenze angesichts der Einwohnerzahl Gambachs bald erreicht hat. Kommen weitere Einwohner durch Umschluss anderer oder fremder Stadtteile hinzu, muss die Anlage gebäude- und verfahrenstechnisch erweitert werden. Ein Weiteres ist, dass die Salzfracht aus den vielen privaten Enthärtungsanlagen die Anlage in ihrer Funktionstüchtigkeit zwar nicht wesentlich beeinträchtigen, aber mit Sicherheit nicht gut für das Wasser als wichtigste Ressource der menschlichen Existenz ist. Daher sahen sich die Münzenberger Sozialdemokraten in ihrer jahrzehntealten Idee einer zentralen Wasseraufbereitung (Enthärtung) wiederum bestätigt!
Hartes Trinkwasser ist in Münzenberg – besonders in Gambach und Ober-Hörgern – seit Jahren ein Thema. Mehr Kalk bedeutet höhere Energiekosten, mehr Wartung und unnötige Umweltbelastung.
???? Bereits 2001 setzte sich die SPD Münzenberg für eine stark geförderte zentrale Wasserenthärtung ein. Der damalige Aufpreis? Gerade einmal 15 Cent pro 1.000 Liter. Dennoch wurde das Projekt durch massive Gegenkampagnen verhindert.
Heute ist klar:
Weniger Kalk heißt
✔️ geringere Nebenkosten für Familien
✔️ längere Lebensdauer von Geräten
✔️ weniger Reinigungsmittel
✔️ Schutz kommunaler Gebäude
✔️ mehr Nachhaltigkeit
Für uns gilt: Trinkwasser ist Daseinsvorsorge. Große Infrastrukturfragen gehören transparent diskutiert – mit Fakten statt Schlagworten.
Die Idee ist nicht neu. Aber sie ist richtig.
Für eine moderne, nachhaltige und sozial gerechte Wasserversorgung in Münzenberg. ????
(HV). Kürzlich war eine Delegation der Münzenberger Sozialdemokraten zu Gast bei der Jörg Becker Haustechnik GmbH. Dieser gut aufgestellte Betrieb am Westrand des östlichsten Münzenberger Stadtteils steht für moderne, zuverlässige und zukunftsorientierte Gebäudetechnik. Als kompetenter Fachbetrieb mit 62 Mitarbeitern vereint das Unternehmen handwerkliche Präzision mit innovativen technischen Lösungen und bietet seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum rund um zeitgemäße Haustechnik. Ob Heizungs-, Sanitär-, Klima- oder Lüftungstechnik – Becker Haustechnik begleitet Projekte von der individuellen Planung über die fachgerechte Umsetzung bis hin zur langfristigen Betreuung und Wartung der Anlagen. Dabei stehen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ebenso im Fokus wie Komfort und Betriebssicherheit. Mit einem erfahrenen Team, hoher Serviceorientierung und dem Anspruch an Qualität versteht sich das Unternehmen als verlässlicher Partner für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Becker Haustechnik setzt auf maßgeschneiderte Lösungen, persönliche Beratung und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Realisierung. Firmenchef Jörg Becker beschrieb den Kommunalpolitikern in einer rund zweistündigen Betriebsbesichtigung die Herausforderungen des Handwerks insgesamt und speziell im Segment Lüftungstechnik. Dabei betonter er sein Geschäftsfeld der größeren Anlagen in Krankenhäusern, Verwaltungen und Betrieben. Private Hausanlagen seien weniger das Tätigkeitsfeld, das sich mittlerweile auf das ganze Bundesgebiet erstreckt, aber den Schwerpunkt in Hessen hat. Das Unternehmen wird sich in absehbarer Zeit vergrößern, da Lagerhaltung und Betriebsabläufe weiter optimiert werden sollen."
(HV). Lebensqualität entsteht nicht zufällig. Sie wächst dort, wo Menschen sich sicher fühlen, wo Gemeinschaft gelebt wird und wo eine Stadt Verantwortung für ihre Zukunft übernimmt. Der SPD-Ortsverein Münzenberg stellt genau diesen Anspruch in den Mittelpunkt seines Wahlprogramms 2026–2031.
Für den Vorsitzenden Hagen Vetter ist klar: „Eine lebenswerte Kommune bedeutet mehr als Verwaltung. Es geht um das tägliche Leben der Menschen – um Sicherheit, Verlässlichkeit und echte Perspektiven.“ Die SPD Münzenberg versteht Kommunalpolitik als unmittelbare Gestaltung des Lebensumfeldes. Familienfreundlichkeit, soziale Teilhabe, generationenübergreifende Angebote und bezahlbares Wohnen bilden das Fundament einer starken Stadtgesellschaft.
„Lebensqualität zeigt sich im Alltag“, betont Vetter. „In guten Betreuungsangeboten, in attraktiven Begegnungsorten, in sicheren Strukturen und in der Möglichkeit, hier vor Ort gut leben zu können.“ In mehreren Themenbereichen stellt die SPD Münzenberg ihre Vorstellungen schlagwortartig dar.
Gemeinschaft stärken – Zusammenhalt sichern: Eine lebenswerte Kommune lebt vom Miteinander. Die SPD setzt auf Orte der Begegnung, auf gesellschaftliche Teilhabe und auf ein starkes Ehrenamt. Menschen aller Generationen sollen sich in Münzenberg zuhause fühlen – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation.
„Eine Stadt ist nur so stark wie ihr Zusammenhalt“, so der Vorsitzende. „Respekt, Solidarität und gegenseitige Unterstützung sind keine Selbstverständlichkeiten – sie müssen aktiv gefördert werden.“
Nachhaltig handeln – Zukunft sichern: Verantwortung für die kommenden Generationen bedeutet, heute kluge Entscheidungen zu treffen. Klima- und Umweltschutz, ein bewusster Umgang mit Ressourcen und eine sichere Versorgungsinfrastruktur sind für die SPD keine abstrakten Ziele, sondern konkrete kommunale Aufgaben.
„Nachhaltigkeit ist gelebte Zukunftssicherung“, erklärt Vetter. „Wer unsere Umwelt schützt, schützt die Lebensgrundlagen unserer Stadt.“
Sicherheit & Verlässlichkeit im Alltag
Eine lebenswerte Kommune braucht stabile und funktionierende Strukturen. Dazu gehören eine gute medizinische Versorgung, bezahlbare Pflegeangebote und ein leistungsfähiger Brandschutz. „Die Menschen müssen sich auf ihre Stadt verlassen können“, so der Parteivorstand. „Sicherheit bedeutet Vertrauen – Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit.“
Bezahlbar leben – Lebensräume gestalten
Bezahlbarer Wohnraum, attraktive Ortskerne und eine starke lokale Wirtschaft sind zentrale Bausteine kommunaler Lebensqualität. Münzenberg soll ein Ort bleiben, an dem Wohnen, Arbeiten und Leben in Einklang stehen. „Wohnen darf nicht zur Belastung werden“, so Hagen Vetter. „Wir wollen Lebensräume schaffen, nicht nur Bauflächen.“
Klare Haltung für eine offene Stadt
Lebensqualität ist untrennbar mit gesellschaftlichem Klima verbunden. Die SPD Münzenberg steht für Demokratie, Offenheit und ein respektvolles Miteinander.
„Eine lebenswerte Kommune braucht eine klare Haltung, gegen Ausgrenzung, gegen Hass, gegen Spaltung – für Zusammenhalt und Menschlichkeit.“
Gemeinsam Zukunft gestalten
Für Hagen Vetter ist das Wahlprogramm mehr als ein politisches Papier. „Es ist eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, unsere Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln.“ und „Lebensqualität entsteht dort, wo Menschen sich einbringen können, wo Politik zuhört und wo Zukunft aktiv gestaltet wird.“ Die SPD Münzenberg verbindet mit ihrem Programm ein klares Versprechen: Eine starke, soziale und lebenswerte Kommune – heute und morgen! Für die Münzenberger Bevölkerung ein gutes und verlässliches Angebot."