(HV). Eine Delegation der Münzenberger Sozialdemokraten besuchte jüngst den Basalt-Tagebau im Norden Gambachs, um sich über Ansichten und Aussichten über die Zukunft des riesigen Geländes zu informieren. Dominik Heinz, der Projektmanager Lagerstätten, Genehmigungen Umweltschutz (LGU) der Fa. Holcim Kies & Splitt GmbH, die den Tagebau betreibt, gab einen Überblick über geplante Abbauflächen und den Ablauf der Rekultivierung stillgelegter Flächen. Es ist beantragt und geplant, das Areal unter Beachtung notwendiger Abstände zu Siedlungsflächen nach Süden zu erweitern, so dass die im Volksmund bekannte "Pfaffenhecke", ein Überbleibsel eines Jahrhunderte alten Gehölzbestandes, verschwinden wird. Das Flöz mit dem begehrten Naturstoff Basalt, eine Folge von Eruptionen des Vogelsberges, größten Vulkans Europas, liegt genau in dieser Fläche. Beim Abbau müssen nach dem strengen, aber starken Bergrecht Mindesthöhen über dem Meeresspiegel eingehalten werden, um das dort befindliche Grundwasser zu schützen - ein überaus wichtiger Aspekt für die Mehrheit der Münzenberger Bevölkerung, sind hier doch mit Gambach und Ober-Hörgern über 4.000 Menschen betroffen. Ebenso wichtiger Kontrolle unterliegt das Einbringen von unbelastetem Erdaushub aus anderen Landesteilen, damit die Abbaufläche nach genehmigten Plänen wieder aufgefüllt und rekultiviert werden kann. Hierbei soll auch der Bevölkerung Gelegenheit gegeben sein, das Gelände in Teilen für Freizeitaktivitäten nutzen zu können - ein langgehegtes Anliegen der Münzenberger SPD. Auch nicht zu vernachlässigen ist der ökologische Aspekt, denn spezielle Flora und Fauna hat sich mittlerweile auf dem Areal angesiedelt und soll erhalten bleiben. Die Gruppe von Rehen, die alltäglich ihrer Wege durch das Gelände zieht, lässt hierbei grüßen! Für die Gambacher und Ober-Hörgerner Bevölkerung bedeuten die Rahmenbetriebs- und Rekultivierungspläne, dass mindestens noch etwa eine Generation "Betrieb" im Norden Gambachs herrschen wird. Das Unternehmen Holcim Kies & Splitt GmbH hat offene und vertrauenswürdige Kommunikation zugesagt, was alle Beteiligten freuen dürfte. Die SPD Münzenberg bleibt hier am Ball!"
(HV). Die SPD Münzenberg hat ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Erfahrung, Engagement und neuen Impulsen geht die SPD geschlossen und gut positioniert in den Wahlkampf. In mehreren Vor-Ort-Terminen bei heimischen Unternehmen im Februar möchten sich die Kommunalpolitikerinnen und -politiker ein Bild über Situation, Stimmung und Perspektiven machen und Impulse für die weitere politische Arbeit gewinnen. Dazu kommen Veröffentlichungen in Presse, Social Media und auf Papier.
Angeführt wird die Liste für die Stadtverordnetenversammlung von den Gambacherinnen und Gambachern Carsten Bolz auf Platz 1, gefolgt von Andrea Trivilino und Manfred Tschertner. Auf den weiteren vorderen Plätzen kandidieren Hagen Vetter (Gambach) sowie Alexander Müller aus Trais und Lars Marsteller (Gambach). Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind Patrick Dallmann, Peter Hüttl, Thorben Haberla (alle Gambach), Matthias Müller (Trais), Rudi Haas (Gambach), Norbert Schwab (Ober-Hörgern), David Schneider (Gambach), Wolfgang Fitzthum (Trais), Helmut König und Markus Herrmann (beide Gambach), Paul Köhler (Ober-Hörgern), Karl-Heinz Schneider (Gambach) und Sabine Keck (Trais). Für die Ortsbeiräte kandidieren in Gambach Andrea Trivilino, Helmut König, Anne Lehrl, Lars Marsteller und David Schneider; in Trais sind es Matthias Müller, Carina Häuser, Wolfgang Fitzthum, Alexander Müller und Fred Hoppe. Für Ober-Hörgern treten Norbert Schwab und Gerhard Reif an.
Die SPD-Kandidatinnen und -kandidaten stehen für Verlässlichkeit, kommunalpolitische Kompetenz und eine klare sozialdemokratische Handschrift. Die insgesamt 23 Kandidatinnen und Kandidaten spiegeln die Vielfalt der Stadt Münzenberg wider und bringen unterschiedliche berufliche und persönliche Hintergründe mit. Neben langjährig aktiven Kommunalpolitikern finden sich auch neue Gesichter auf der Liste, die frische Perspektiven in die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte einbringen wollen, um sich direkt vor Ort für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.
„Wir treten mit einem starken Team an, das Münzenberg kennt, hier verwurzelt ist und Verantwortung übernehmen will“, betont die SPD Münzenberg. „Unser Ziel ist eine soziale, gerechte und lebenswerte Stadt für alle Generationen.“ In den kommenden Wochen wird die SPD Münzenberg ihr Wahlprogramm vorstellen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern intensivieren.""
HV). ...bei der Gambacher Firma Kraupatz GmbH. Eine Delegation der Münzenberger Sozialdemokraten war kürzlich zu Gast bei der Kraupatz GmbH, einem bekannten Unternehmen für technische und medizinische Gase sowie Speditions- und Lagerlogistik. Interessantes konnten Selina und Robin Kraupatz den Kommunalpolitikern vermitteln, die nach einer kurzen Besichtigung durch das Betriebsgelände mit einer Kurzpräsentation den Werdegang des traditionsreichen Gambacher Unternehmens erfuhren. Zahlreiche Fragen aus der Runde wurden von den jungen Geschäftsführern bereitwillig beantwortet, die das Unternehmen nunmehr in vierter Generation leiten. Insbesondere die Identifikation der Belegschaft mit ihrem Betrieb zeichnet die mittlerweile europaweit agierende Firma aus. Neben der Versorgung des Bedarfs an technischen und medizinischen Gasen bilden Lagerlogistik und neuerdings das Entsorgungsgeschäft für Gefahrstoffe weitere Geschäftsfelder. Der Betrieb gilt als bekannt zuverlässiger Akteur im Umgang mit gefährlichen Gütern und unterliegt strenger staatlicher Kontrolle - unzählige Vorschriften und Forderungen sind einzuhalten und zu erfüllen. Die beiden Geschäftsführer wiesen aber auch auf schwierige Umstände für die vielen Fahrer der LKW hin, die teils tagelang auf der Autobahn unterwegs sein müssen, um Arbeits- und Lenkzeiten einzuhalten. Und dies unter teils unwürdigen Verhältnissen, hier müsse die Politik für mehr Halteplätze entlang der Hauptverkehrsachsen mit entsprechender Infrastruktur sorgen, um den Fahrern bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Die Nostalgie vom "Kapitän der Landstraße" sei längst verflogen, Termindruck und elektronische Auftragssteuerung machen den Job des Berufskraftfahrers sehr anspruchsvoll - erst recht mit gefährlichen Gütern. Die SPD Münzenberg zeigte sich dankbar für die wichtigen Hinweise, die bei der künftigen kommunalpolitischen Arbeit Berücksichtigung finden sollen."
(HV). Der SPD-Ortsverein Münzenberg hat in seiner Mitgliederversammlung im vergangenen November sein Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2031 beschlossen. Unter dem Leitmotiv „Wenn nicht WIR, wer dann?“ formuliert die SPD klare Ziele für eine soziale, gerechte und zukunftsfeste Entwicklung der Stadt und ihrer vier Stadtteile.
Am vergangenen Freitag trafen sich die Münzenberger Sozialdemokraten im Gambacher Bürgerhaus zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Vorsitzende Gabi Sickel begrüßte zahlreiche Genossinnen und Genossen, darunter der Landtagsabgeordnete Matthias Körner, der den Wahlbezirk Wetterau I vertritt. Der Mittfünfziger ist seit 2024 Wetterauer Abgeordneter im Hessischen Landtag und grüßte die Anwesenden im Namen des Unterbezirks. Er gab einen kurzen Abriss zur politischen Lage und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die SPD insgesamt ihre wichtigen politischen Ziele besser den Menschen näherbringen kann, um wieder Wahlen gewinnen zu können. Da gelte es auch, in den sozialen Medien professionell präsenter zu werden. Dies Thema hat auch Bedeutung für jeden einzelnen Ortsverein in der Fläche. Er nahm zusammen mit der Vorsitzenden Gabi Sickel die Ehrung verdienter SPD-Mitglieder vor. So wurden Lothar Groß für 60(!) Jahre, Ursula Tatum für 40 Jahre , Dr. Annette Buß für 30 Jahre, Volker Mohr und Harry Prockl für 25 Jahre, Benedikt Kahnert für 20 Jahre sowie Norbert Schwab, Peter Hüttl und Markus Herrmann für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.