Hagen Vetter löst Rudi Haas nach 13 Jahren als Kassierer ab
In ihrer Jahreshauptversammlung zogen die Münzenberger Sozialdemokraten eine zufriedenstellende Erfolgsbilanz des vergangenen Jahres. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Tschertner stellte befriedigt fest, dass die SPD-Mandatsträger wieder die meisten Initiativen zur Stadtpolitik gezeigt hätten.
Leider seien viele gute Ansätze und Initiativen an den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen gescheitert, man werde jedoch nicht lockerlassen im Bemühen, die Stadtentwicklung voranzubringen.
Ein besonderes Augenmerk müsse künftig darauf gelegt werden, das „Schlummerdasein“ wichtiger Themen in den Ausschüssen durch SPD-Initiativen zu beenden.
Mehrtagesfahrt der SPD Münzenberg vom 12. bis 14.Oktober 2012
Der SPD-Ortsverein Münzenberg lädt seine Mitglieder, Freunde und Interessierte zu einer Busreise mit einem vielfältigen Besichtigungsprogramm ein. Neben den üblichen Führungen im Bundestag (mit Besichtigung der Reichstagskuppel), Bundesrat, Willy-Brandt-Haus und der Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen bleibt noch genügend Zeit für eigene Aktivitäten.
Ein Jahr nach der Kommunalwahl trafen sich die SPD-Mandatsträger im Seminarhotel Jakobsberg bei Grünberg zu einer Bestandsaufnahme und Reflexion der bisherigen Arbeit. In der von Michael Brückel moderierten Klausur wurden die wichtigsten Felder der Stadtpolitik behandelt, wobei auch das Rollenverständnis von SPD und den Mehrheitsfraktionen näher beleuchtet wurde. Erneut wurde mit Bedauern der häufig fehlende Kooperationswille der CDU- und FWG-Fraktion festgestellt, was einer gedeihlichen Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt abträglich sei.
Mit Kopfschütteln und Unverständnis hat die SPD-Fraktion der Münzenberger Stadtverordnetenversammlung auf das Verhalten der CDU-Mitglieder reagiert.
Wie berichtet, war die CDU-Fraktion vergangene Woche vor der Beantwortung einer SPD-Anfrage zur Energienutzung in Münzenberg geschlossen aus dem Sitzungsraum ausgezogen.
Nach Meinung von SPD-Fraktionsvorsitzendem Michael Brückel zeigt dieses Verhalten und der ausgelöste Eklat erneut, dass die CDU mit den demokratischen Spielregeln ihre Probleme hat.