(HV ). Die Anwesenden zeigten echte Betroffenheit bei der kleinen Feierstunde der SPD Münzenberg zum Gedenken an die Geschehnisse um die Reichspogromnacht 1938. Ganz dem heimischen Raum galt das Erinnern und Gedenken an Ausschreitungen in Gambach und Münzenberg. Rund 40 Menschen fanden dazu den Weg in das Kulturhaus Alte Synagoge im Stadtteil Münzenberg.
Das ursprünglich geplante Sommerfest am 30.07.2011 auf dem Bürgerplatz Gambach muss leider aus organisatorischen Gründen auf einen noch nicht neu terminierten Zeitpunkt verschoben werden.
Insbesondere auch mit Hinblick auf die nahezu wöchentlichen Wochenendveranstaltungen für die Bevölkerung der Stadt Münzenberg – teilweise auch schon mit Mehrfachfesten in den Stadtteilen – hat sich der Vorstand der SPD Münzenberg in seiner letzten Sitzung dazu durchgerungen, das diesjährige Sommerfest zu verschieben und wird ein neues Angebot für die Bevölkerung entwickeln.
Mit Befriedigung hat die SPD-Fraktion der Stadt Münzenberg zur Kenntnis genommen, dass Bürgermeister Zeiß (CDU) den Beschluss außer Kraft gesetzt hat, mit dem die Fraktionen von CDU und FWG in der letzten Stadtverordnetensitzung eine SPD-Anfrage von der Tagesordnung abgesetzt hatten (die BZ hatte berichtet).
Ein schlechtes Bild haben nach Auffassung der Münzenberger SPD die Mehrheitsfraktionen von CDU und FWG in der jüngsten Stadtverordnetensitzung abgegeben.
Die Sitzung hätte recht harmonisch verlaufen können, es stand schließlich die Amtseinführung des wiedergewählten Bürgermeisters Zeiß (CDU) auf der Tagesordnung. Auch beinhalteten die 3 von der SPD eingebrachten Vorlagen kein erkennbares Problempotential. Trotzdem ließ die Einstimmen-Mehrheit der CDU/FWG-Koalition nach Ansicht der Sozialdemokraten völlig unnötig "die Muskeln spielen". Dass zwei SPD-Anträge nicht auf Anhieb erfolgreich sein konnten, habe vielleicht noch parlamentarischen Gepflogenheiten entsprochen.