Wasser als Lebensgrundlage – unendlich verfügbar?

Machen wir uns nichts vor: Die Jahresdurchschnittstemperatur unseres (noch) blauen Planeten steigt kontinuierlich an und die letzten drei Sommer waren heiß wie nie. Auch der letzte Zweifler sollte besser „kapiert“ haben, dass der Klimawandel echt und nicht eine Erfindung der Chinesen ist – noch können wir insgesamt etwas tun, solange der „Point of no return“, der gefürchtete „Kipp-Punkt“, nicht erreicht bzw. überschritten ist! Die ersten Kommunen, auch in Hessen, reklamieren einen gewissen Wassernotstand, d. h. die Trinkwasserreserven haben einen gefährlichen Niedrigstand erreicht. Das hat Auswirkungen auf die Versorgung einerseits mit dem wichtigsten Grundnahrungsmittel und andererseits mit benötigtem Löschwasser. Und wie ist es in der Stadt Münzenberg?

Schaut euch dazu weiter unseren nächsten VLOG an:

 

Wie weit sollen Schulkinder laufen?

Die Diskussion ist voll entbrannt: Wie sicher muss ein Schulweg sein und wieviel Stellplätze braucht eine „Hol- und Bringzone“ an einer Schule? Grund hierfür ist in der Stadt Münzenberg eine Initiative der Kon- servativen, die die Sicherheit des Bellersheimer Weges im Burgenstadtteil bezweifeln. Wer wollte etwas an- deres als sichere Schulwege? Außer Zweifel steht für die SPD Münzenberg, dass die Schulkinder möglichst sicher zu ihrer Schule kommen können. Auch müssen an Schulen und Kindergärten notwendige Parkplätze vorgehalten werden – ob das aber immer in „unmittelbarer Nähe“ sein muss, darf bezweifelt werden. Nur so war die Aussage in der Presse zu verstehen, dass es kein „Kinder-Drive-in“ an allen Schulen und Kitas ge- ben kann.

Auch in „Corona-Zeiten“ Stillstand beenden – wichtige Maßnahmen voranbringen!

Es scheint irgendwie nicht so recht voran zu gehen in der Stadt Münzenberg. Seit den letzten Stadtverordnetenversammlungen, teils mit Jahresfrist, treten wichtige Vorhaben auf der Stelle. Die Kita „Kinderbrücke“ benötigt einen Anbau an der östlichen Seite, den sie laut Beschluss des Parlamentes auch bekommen soll. Die Baugenehmigung dazu liegt vor, aber bislang ist nichts zu sehen. Woran liegt es, dass es hier für die Kinder nicht weitergeht, fragt wiederholt die SPD Münzenberg. Auch das mittlerweile viel diskutierte Bürgerhaus in Gambach ist Thema bei der SPD. Fakt ist, dass das Gebäude in mehrerer Hinsicht nicht den technischen Anforderungen entspricht, daher die bestehenden Nutzungsbeschränkungen. Glücklicher Weise konnte inzwischen ein neuer Betreiber gefunden werden, dessen Betrieb sich gut anzulassen scheint. Doch damit nicht genug: Es sollten längst Gutachten und technische Prüfungen erfolgen, um den erforderlichen Finanzaufwand für die künftige Ertüchtigung des Gebäudes zu erfahren – von weit in die Zukunft gerichteten Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten einmal ganz abgesehen. Auch hier herrscht Stille, um nicht zu sagen: Stillstand.

Münzenberger SPD bereitet sich auf die Kommunalwahl vor!

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Münzenberg zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung im Gambacher Bürgerhaus. Den Regelungen nach „Corona“ gehorchend, begrüßte die Vorsitzende Gabi Sickel unter gebührendem Abstand die Anwesenden und berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr. Waren das jährliche Gedenken an die Pogromnach und das Schlachtfest noch möglich und erfolgreich, lag das Veranstaltungswesen im laufenden Jahr bedingt durch die unvorhersehbare Pandemie still. Das im Mai 2020 geplante Familienfest musste ereignisbedingt verschoben werden und soll nunmehr am 19. September 2020 an der „Villa Rustica“ im Brückfeld IV stattfinden. Nähere Details würden an dieser Stelle noch bekannt gemacht. Dem Kurzbericht folgten Ausführungen von Fraktionsvorsitzendem Markus Herrmann, der auf die Initiativen und Anfragen im Münzenberger Stadtparlament verwies. Insbesondere die Förderung des ÖPNV, bzw. die teilhabe der Stadt Münzenberg daran sowie die bessere Verzahnung von Kindergärten und Schule liegen der SPD am Herzen, hier gilt es intensiver nachzusteuern. Auch die Entwicklung von zukunftsweisenden Ideen im Rahmen des IKEK-Programms, zu dem die Stadt Münzenberg in den nächsten Jahren gehöre, wird von den Münzenberger Sozialdemokraten aufmerksam begleitet und befeuert. Trotz des notgedrungenen Stillstandes im Sit- zungswesen hat die SPD abermals durch ihre Info-Post „Der Springende Punkt“ (DSP) den Men- schen in Münzenberg wichtige Sachverhalte nähergebracht. Mittlerweile ist der „DSP“ ein gern ge- lesenes Printmedium. Rudi Haas berichtete anschließend über die ebenfalls eingeschränkte Arbeit im Wetterauer Kreistag, bei der es neben dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der Reaktivierung bestimmter Bahnstrecken insbesondere auch um die vom Landkreis zu steuernde Unterbringung von Flüchtlingen geht. Auch hier sind noch „dicke Bretter zu bohren“.

Viele Ideen...!

... hatte auch die SPD Münzenberg, die an der kürzlichen „Bürgerwerkstatt“ im Rahmen des „Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) des Landes Hessen teilgenommen hatte. Viele Einwohner Gambachs hatten sich vor dem Bürgerhaus am vergangenen Samstagvormittag versammelt, um zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des Wetteraukreises und des Planungsbüros „Stadtentwicklung 360°“ aus Bad Vilbel Vorstellungen und Ideen zur Weiterentwicklung des Gambacher Ortskerns zu diskutieren.

Die Palette der Vorschläge reichten von Belebung des Bürgerplatzes (Kulturcafe) über Reaktivierung des „Ostersteins“ mit Wiederherstellung des „blauen Steges“ und der westlichen (bereits still- gelegten) Abbaufläche im Basaltwerk als künftige Naherholungsgebiete samt eventuellen Bademöglichkeiten bis hin zum kompletten Ersatz des Bürgerhauses durch ein barrierefreies kleineres Gebäude mit Kulturbühne und Gaststätte sowie durch ein „Atrium“ mit Glasdach (heutiger Biergar- ten) mit einer neuen, ebenfalls barrierefreien, Stadtverwaltung im südlichen Anschluss bis zur Schulstraße verbunden. Hier könnten die Menschen auch bei schlechterem Wetter „draußen“ sit- zen und ihren Kaffee schlürfen... Die Basketballfläche und Halfpipe müssten dann natürlich eine andere Stelle finden, was nicht unmöglich sein dürfte. Die freiwerdende Stadtverwaltung in der Hauptstraße könnte als Standort eines „Kulturzentrums Zehntscheune“ (KuZZ) dienen, um dort Stadtarchiv, Heimatmuseum und Dorfbibliothek mit Lesestube (und Kaffeemaschine!) zu verbin- den. Kulturwissen aus allen Zeiten sollte Spaß machen und transparent zugänglich sein. Die frei werdenden Räume im Alten Rathaus könnten Vereinen als Sitzungs- und Vortragsräume zur Verfügung stehen. Zumindest wären gerade ältere und gehandicapte Menschen nicht vom Besuch des Museums und des Archivs ausgeschlossen!

Natürlich kam auch die „Parkplatzproblematik“ im „Gambacher Ei“ zur Sprache! Hier wird eine Lösung nicht einfach sein, und nicht alle Bewohner werden zufrieden gestellt werden können. Aber mit etwas Rücksichtnahme und gutem Willen könnte das Problem bereits heute schon entspannt werden, wenn viele Fahrzeuge in den Höfen und nicht auf der Straße abgestellt würden. Leiden- schaftliche Diskussionen dürften hier noch notwendig sein, um allen Seiten einigermaßen gerecht zu werden. Den Begriff „Wohnhof“ als unbedingte und unumkehrbare „Begründung“ zum Straßenparken gibt es übrigens baurechtlich gar nicht und die gültige Stellplatzsatzung wäre ebenfalls nicht außer Acht zu lassen...!

Eine weitere interessante Idee war „Münzenberg TV“. Hier könnte gerade die jüngere Generation mit den Kommunikationsmitteln des 21. Jahrhunderts einen zusätzlichen Nachrichten- und Informationskanal kreieren, der neben aktueller Information untereinander auch zur Selbstdarstellung der Burgenstadt nach außen dienen kann und soll. Da kann die ältere von der jüngeren Generation

noch was lernen! Sicherlich gibt es noch viele Möglichkeiten, um den größten Münzenberger Stadtteil, der eine sehr gute Infrastruktur hat, weiterzuentwickeln. Getreu dem Motto: „Nichts ist so gut, als dass es nicht noch besser werden könnte“ wird die SPD Münzenberg das mehrere Jahre dauernde Projekt begleiten und für Anregungen und Vorschlägen aus der Einwohnerschaft zur Verfügung stehen. Ausdrücklich sind die Einwohnerinnen und Einwohner Gambachs aufgefordert, sich kreativ und innovativ einzubringen!

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