Engagement des SPD-Vertreters im Regionalverband zahlt sich aus
Die FAZ berichtet in der Ausgabe vom 08.11., dass den Mitgliedern der Regionalversammlung und der Verbandskammer der neue Entwurf des Teilplan Erneuerbare Energien vorgelegt wurde. Weiter wird ausgeführt, dass von den ursprünglich geplanten 173 Vorranggebiete 40 Vorranggebiete gestrichen wurden.
Aus Sicht der Münzenberger SPD ist es erfreulich, dass auch das geplante Vorranggebiet in der Ortslage des Wölfersheimer Ortsteils Wohnbach komplett aus dem Teilplan herausgenommen wurde und damit dort keine Windräder realisiert werden können. Hier zeigt sich, dass das Zusammenwirken aller daran beteiligten Akteure und auch die engagierte Beteiligung der Bevölkerung letztendlich zum Erfolg geführt hat. Als Gründe werden im Artikel die Blickbeziehung zur Münzenburg als auch der Artenschutz angeführt.
Die Münzenberger SPD möchte an dieser Stelle einen besonderen Dank an Ernst-Peter Wirth aussprechen, der als entsandter Vertreter der Stadt Münzenberg in der Verbandskammer des RegionalverbandesFrankfurtRheinMain beharrlich dafür gekämpft hat, dass diese Fläche aus dem Teilplan herausgenommen wurde.
Die dritte Ausgabe des Springenden Punktes befindet sich aktuell in der Verteilung.
Wir greifen, wie in der letzten Ausgabe angekündigt, das nächste Thema - Stadtverordnetenversammlung - auf und erlöutern die Funktion derselben.
Außerdem stellen wir den Landtagskandidat Karl Otto Waas vor.
Wir wünschen eine abwechslungsreiche Lektüre.
dl/20180920_DSP_Muenzenberg_03.2018_mh.pdf
Seine Tour bei den örtlichen Betrieben setzte der Landtagskandidat der SPD, Karl-Otto Waas im Münzenberger Ortsteil Trais bei bei der Firma Jörg Becker Haustechnik fort. Jörg Becker, der sich 2000 selbstständig machte und mittlerweile 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, installiert Lüftungs- und Klimaanlagen, sowie Heizungen.
In unserer ländlichen Region bieten vor allem kleine Betriebe, meist familiengeführt, viele wertvolle Arbeitsplätze für die Region. So auch die Familie Herling in Münzenberg, die auf ihrem Hof gleich zwei Unternehmen leitet. Zum einen das Sägewerk Debus, das schon Generationen lang in Familienbesitz ist, in dem Zimmerer Stefan Herling den Ton angibt. Zum anderen kümmert sich Bruder Andreas Herling mit vier Gesellen, Frau und Sohn um Gas- und Wasserinstallationen. Die Einzigartigkeit des Ablaufs zwischen zwei Betrieben in einer Familien lies auch den Landtagskandidaten Karl-Otto Waas neugierig werden auf die Arbeit in Münzenberg. So besuchte er den Betrieb, um sich über Herausforderungen und Chancen für Handwerkerinnen und Handwerker vor Ort zu informieren.
Karl-Otto Waas, selbst Zimmermann, kennt die Schwierigkeiten des Handwerks und auch beim Ortstermin mit Familie Herling wurden die üblichen Herausforderungen angesprochen.
Der Fachkräftemangel macht sich auch in Unternehmen mit Familienanschluss bemerkbar. „Es gibt wenig Nachwuchs und dann gibt es im Nachwuchsbereich noch viele Abbrecher,“ bemängelt Stefan Herling, der in seinem Betreib Zimmerergesellen ausbildet. Das Gleiche hat auch sein Bruder zu bedauern. Karl Otto-Waas sieht hierfür den Fehler vor allem in der fehlenden Praxis im Schulunterricht: „Werken, Handarbeit und Kochen fehlen in unseren Schulen. Das meint nicht, dass wir in die konservativen Kategorien zwischen Jungen und Mädchen zurück müssen. Alle sollen vielfältigen Praxisunterricht nach Interesse erfahren, unabhängig vom Geschlecht“, so Waas zur Grundsteinlegung für Handwerk in den Schulen.
Anlässlich einer Stippvisite in der nördlichen Wetterau konnten sich der Vorsitzende der SPD Münzenberg Markus Herrmann in der vergangenen Woche mit dem Generalsekretär der SPD, Lars Klingbeil, der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch und dem Landtagskandidaten Karl-Otto Waas über die Eckpunkte der Bundes- und Landespolitik austauschen.
Klingbeil informierte sich vor Ort über die Nöte und Probleme in der Wetterau. Herrmann und Becker-Bösch äußerten den Wunsch um mehr Unterstützung für die Menschen insbesondere im ländlichen Raum. Waas stellte in diesem Zusammenhang nochmal klar, dass sein politisches Engagement den Schwerpunkt im Bereich der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen hat. Ihm ist es wichtig, für arbeitsfreie Sonntage genauso zu kämpfen wie für die Tarifbindung und arbeitnehmerfreundliche Ladenschlussgesetze. Hierfür warb er für mehr Unterstützung seitens der Bundesebene der Partei im anstehenden Wahlkampf.
Klingbeil wünschte Waas viel Kraft und vor allen Dingen Erfolg beim anstehenden Wahlkampf. Herrmann und Becker-Bösch versprachen Waas mit allen Kräften zu unterstützen. Herrmann bedankte sich abschließend für den konstruktiven Austausch und die Stippvisite in der Wetterau.